Der gleiche Glaube, das gleiche Ideal
DENKMAL 300 JAHRE PASSIONSSPIELE SKOFJA LOKA
Der 24. Mai 2021 war ein besonderer Tag für die Passionsspiele von Škofja Loka und seine Bewohner. Auf dem alten Stadtplatz wurde ein Denkmal zum 300-jährigen Bestehen des Passionsspieltextes von  Škofja Loka enthüllt und gesegnet.

 
Borut Gartner, Director von ŠLPP in 2009 and 2022, Kapuziner br. Metod Benedik, Tine Radinja, Bürgermeister
von Škofja Loka, br. Jožko Smukavec, Vorsteher der Kapuzinermönche von Škofja Loka,  Jure Miklavc,
Designer des Monument and Marjan Kokalj, DJ, Director von ŠLPP in 1999 and 2000 ------
------- Andreja Megušar and Aleksander Igličar, Mitglieder des Europassionsvorstandes
   

Dokumente belegen, dass die Passionsspielprozession von Škofja Loka am Ostersonntagnachmittag 1713 erstmals aufgeführt wurde, nur wenige Jahre, nachdem Kapuzinermönche in eine der ältesten slowenischen Städte gekommen waren. Der Autor des bis heute erhaltenen Textes und Leiter der damaligen Passionsspielprozession - Magister Processionis - war Bruder Romuald, ein Kapuzinermönch, der von 1715 bis 1727in Škofja Loka wirkte. Skofja Loka ist stolz darauf, dass der Passionsspieltext vom 21. April 1721 der älteste slowenische dramatische Text und das älteste Regiebuch Europas ist.
 
Heutzutage wird das Passionsspiel von Škofja Loka alle sechs Jahre aufgeführt - es fand nach langer Unterbrechung 1999, 2000, 2009 und 2015 statt. Infolge COVID19 musste die Aufführung von 2021 auf das Jahr 2022 verschoben werden. Das Passionsspiel von Škofja Loka wird mit dem Originaltext als Prozession durch Straßen und Plätze im alten Stadtzentrum von Škofja Loka aufgeführt. Die Aufführung basiert auf dem volkstümlichen spirituellen Theater. Alle Darsteller (ca. 100 auf Pferden) und sonstigen Mitwirkenden sind Freiwillige aus Škofja Loka und den umliegenden Dörfern. Insgesamt sind mehr als tausend Menschen beteiligt. Bei sieben Vorstellungen bewunderten jedes Jahr rund 25.000 Besucher das Passionsspiel Škofja Loka.
 
Im Jahr 2008 wurde das Passionsspiel von Škofja Loka als erstes Projekt in das slowenische Verzeichnis des immateriellen Kulturerbes eingetragen. Am 1. Dezember 2016 wurde es in die repräsentative UNESCO-Liste des immateriellen Kulturerbes der Menschheit aufgenommen als erstes slowenisches Element und das erste Passionsspiel allgemein.
2007 trat die Gemeinde Škofja Loka der Organisation EUROPASSION bei und sollte in diesem Jahr das jährliches Treffen der Mitglieder der Europassion veranstalten. Aufgrund von COVID-19 musste diese Begegnung abgesagt werden. So symbolisiert die Holzstatue der Europassion, die jedes Jahr von einem Passionsspielort an einen anderen übergeben wird, die Verbindungen zwischen dem Passionsspiel von Škofja Loka und allen europäischen Passionsspielorten.
 
Der gleiche Glaube, die gleiche Idee!
Aleksander Igličar

Passionsspiele Tegelen
2020 sollte die nächste Spielsaison werden für den Passionsspielort in den Niederlanden. Schon im September 2018 wurden die Rollen verteilt und man fing an zu proben.Zuerst wurde in einem in der Nähe liegenden Lokal geprobt, danach auf unserer Freilichtbühne. Gleichzeitig fing ein Team von 10 Leuten mit dem Aufbau der Bühne an.
 
Alles ging wie am Schnürchen bis letztes Jahr März die COVID 19 Krise anfing. Da wurde die schwierige Entscheidung getroffen, unser Passionsspiel auf 2021 zu verschieben. Unser Vorstand beschloss einen Termin für die Premiere in 2021. Es sollte den 18. April 2021 sein, mit einen Plan um 60 Vorführungen zu leisten, samstags und sonntags jeweils zwei Aufführungen.
 
Die Proben fingen wieder im Oktober 2020 an. Aber das Virus griff wieder um sich und Mitte Dezember wurden wieder alle Proben eingestellt. Unsere Bühne war nicht für einen strengen Winter gebaut und wir mussten viel ändern, um die Pflanzen und Bäume zu schützen und auch Tageslicht und Wasser geben.
 

Bühnenbild im Winter 2021
 
Im Dezember hatten einige "Graffitikünstler" unsere Bühne mit anti COVID Texten und so weiter bearbeitet, was eine zusätzliche Arbeit bedeutete. Für März 2021 war wieder eine Lockerung angesagt und die Proben fingen erneut an.
 
Jetzt sind wir wieder voll beim Proben und feierten Ostern im Theater mit Proben. Ein neues Datum für die Premiere kann noch nicht bekannt gegeben werden, da die Pandemie sich wieder ausgebreitet hat.
Wir hoffen, dass sich in ein paar Monaten alles wieder stabilisiert und wir in Tegelen noch eine schöne aber kurze Spielsaison haben werden, wo wir diese wichtige Geschichte auf unsere Weise erzählen können.
 
Alle Informationen finden Sie auf unserer Internetseite www.passiespelen.nl
 
Peter Paar
Tegelen
ÜBERGABE DER EUROPASSIONSSKULPTUR in SKOFJA LOKA (Slowenien)
Vom 9. bis 11. April 2021 sollte in der Stadt Skofja Loka der jährliche Kongress der Europassion stattfinden. Aber aufgrund von COVID19 mussten die Aufführung des Passionsspiels von Skofja Loka und auch der Kongress der Europassion abgesagt werden.
Da die Holzskulptur der Europassion in Tirschenreuth nicht übergeben werden konnte, wurde die Skulptur nach Skofja Loka geschickt.

    
Am Mittwoch, dem 31. März 2021, überreichten Andreja Ravnihar Megusar und Aleksander Iglicar, Mitglieder des Europassion-Vorstandes, die Skulptur der Europassion an Tine Radinja, dem Bürgermeister von Skofja Loka, und an Frater Joko Smukavec, Vorsteher des Klosters von Skofja Loka. 
Die Skulptur der Europassion wird bis zum Sommer in der Stadt Skofja Loka sein bis sie in den katalanischen Passionsspielort Esparreguera gebracht wird, der im März 2022 Gastgeber des Europassionstreffens mit Generalversammlung sein wird.
 
SURREXIT CHRISTUS SPES MEA
Ein Vers der Ostersequenz sagt: "Christus, meine Hoffnung, ist auferstanden". So möge unser Herz singen, wenn wir Christus betrachten als Sieger über die Sklaverei der Sünde, des Todes, und aller menschlichen Schwächen.
Unser geliebtes Europa, ja, die ganze Welt erlebt seit mehr als einem Jahr die tägliche Last und Bürde der Pandemie mit ihren Spuren von Krankheit und Tod, so als würden wir eine "Passion" leben, die sich durch die Zeit hinzieht und die Geschichte all unserer Länder prägt.

Wir, die wir - wenn auch nur durch die Passionsdarstellung - den Weg der Passion und des Todes kennen, können nachempfinden, wie sich unser Volk in dieser Zeit im Geiste und im tiefsten Innern mit dem Leiden und der Last des Kreuzes Jesu verbunden fühlt.
Zugleich aber sind wir als Christen, wenn wir uns vom Wort Gottes leiten lassen, Teilhabende an der Auferstehung Christi. Unser Leben hat keinen Sinn, wenn es nicht auf die Auferstehung hin ausgerichtet ist, wenn wir uns nicht von der Auferstehung erleuchten lassen. Dies also ist das Lied unseres Herzens: Christus, unsere Hoffnung, ist auferstanden! Möge die Dunkelheit der Passion dem gleißenden Licht weichen, welches vom leeren Grab ausgeht.

Die Einladung und der Wunsch an alle, die die Passion in den unterschiedlichsten Formen darstellen, ist es, ein Volk der Hoffnung zu sein: Ganz konkret in den persönlichen Situationen, in der Gemeinschaft, im ganzen Land. Authentische und glaubwürdige Zeugen jenes Christus zu sein, den wir in der Passion darstellen und feiern; Animatoren der christlichen Hoffnung zu sein, da der Glaube die Grundlage für die Gewissheit ist, dass wir nach dem Leiden die befreiende Erfahrung der Auferstehung erleben werden.

Lasst uns also das Geschenk der christlichen Hoffnung im Leben teilen, seien wir Zeugen des Auferstandenen in unseren Gemeinschaften und Vereinen, damit die Menschen in Europa und in der ganzen Welt bald wieder leben, glauben und lieben können.

Kanonikus Don Fulvio Dettoma

Ostergrüße des Generalsekretärs der Europassion
Liebe Passionsspieler
                                                                                                                                          27.03.2021
 
Wir leben in einer unruhigen Zeit. Corona hat unser Leben verändert. Auf viele Selbstverständlichkeiten müssen wir verzichten. Im zweiten Jahr in Folge können keine Passionsspiele stattfinden. Auch die Passion und die Generalversammlung der EUROPASSION in Skofia Loka müssen ausfallen.

Ostern verbringen wir auch in diesem Jahr im Lockdown. Die Folgen von Corona kann noch niemand abschätzen. Bei vielen Menschen macht sich Hoffnungslosigkeit breit.

Wir sind in einer ähnlichen Situation wie die Jünger Jesu vor 2000 Jahren. In Ihrer Hoffnungslosigkeit nach dem Tod Jesu am Kreuz platzt die Osternachricht, die Maria Magdalena überbringt.

Ostern beendet zwar nicht die Pandemie, aber Ostern gibt uns Hoffnung. Ostern ist und schenkt Leben in Fülle. Die Liebe Gottes trägt uns. Jesus ist ein Freund des Lebens und er nennt uns seine Freunde. Gehen auch wir als Freunde Gottes und Boten seiner Freude durchs Leben.

In diesem Sinne wünsche ich euch ein frohes Osterfest.

Josef Lang
Generalsekretär

Gedanken zur Darstellung der Auferstehung bei den Passionsspielen
Alle Passionsspiele, die ich bisher gesehen habe, enden mit einer österlichen Szene. Meistens tritt der Auferstandene im weißen Gewand auf die Bühne und zeigt sich den Zuschauern. Trotz aller österlichen Freude ist mein Gefühl bei solchen Szenen oft unangenehm. Mir kommt das zu naturalistisch und banal herüber! Der Vorgang der Auferstehung sprengt nämlich alle unsere Vorstellungen. Im Grunde kann man es nicht darstellen und zeigen. Mit gutem Grund ist auch die Glaubenstradition sehr vorsichtig und spricht vom "verklärten" Leib des auferstandenen Herrn. Es bleibt rätselhaft, wenn in den Auferstehungsberichten zu lesen ist, dass der Auferstandene sowohl essen als auch durch verschlossene Türen hindurch gehen kann. Offensichtlich ist sein Leib irdisch und überirdisch zugleich. Das wirft Fragen auf. Mit unseren alltäglichen Vorstellungen wird man dem österlichen Geschehen jedenfalls nicht gerecht.
In unserer St. Margarethener Neuinszenierung, die im Juli Premiere haben wird, wird auf den Auftritt des Auferstandenen verzichtet. Die Apostel, Maria, Maria Magdalena und die Emmaus-Jünger kommen als "junge Kirche" zusammen und erzählen sich gegenseitig von ihren Erfahrungen mit dem Auferstandenen. Aus den unterschiedlichen Berichten entsteht dann bei allen die Überzeugung, dass Jesus der "Herr" (= Gott) ist. Gemeinsam formulieren sie dieses Bekenntnis. Die Grundlage des österlichen Glaubens sind Erfahrungsberichte. Ein flüchtiger Blick in die Evangelien zeigt, dass es sich um sehr unterschiedliche und individuelle Erfahrungen handelt. Das hat seinen guten Grund und muss so sein.
Mit dem großen Theologen Eugen Biser bin ich der Meinung, dass Jesus in seine Jünger hinein auferstanden ist. Der Auferstandene lebt in den Herzen seiner Jünger. Ihre Erfahrungsberichte sind die inneren Bilder dieses unbeschreibbaren Prozesses. Sie werden erst allmählich zu kommunizierbaren Überzeugungen. Es braucht fast zwei Generationen, bis man einigermaßen gültige Sprachregelungen für die Erfahrungen der jungen Kirche gefunden hat. Das ursprüngliche Wort für die Wirklichkeit der Auferstehung ist im griechischen Neuen Testament "ophtä" und bedeutet: "Ich habe gesehen". Das ist das elementare Grundzeugnis: Ich habe den Herrn gesehen! Welche Qualität dieses Sehen bei den Auferstehungszeugen hatte, bleibt unklar! Eine Wahrnehmung im Äußeren oder im Inneren?
Unsere Generation ist jedenfalls auf das innere Schauen verwiesen. Das ist kein Mangel. Man braucht dazu die Augen des Herzens. Sie sehen das Wesentliche, das für die Augen im Kopf unsichtbar bleibt. "Man sieht nur mit dem Herzen gut", sagt der "kleine Prinz" im Märchen von Antoine de Saint-Exupery. Wie wäre es, wenn wir unsere Konzepte von Passionsspielen allmählich so formen, dass unsere Aufführungen das innere Sehen befördern und nicht nur das triviale äußere Sehen. Unsere Passionsspielkultur braucht einen Quantensprung in die Mystik hinein!
So gesehen wünsche ich frohe und von inneren Bildern erfüllte Ostern!
 
Dr. Richard Geier, Pfarrer und Spielleiter in St. Margarethen

25 Jahre Passionsspiele in Csiksomlyo (Miercurea Ciuc – Rumänien)
Im Jahr 2021 feiert das Passionsspiel von Csík seinen 25. Geburtstag. In diesem Jubiläumsjahr möchten wir Gott danken und Ihnen für all die geistige und materielle Unterstützung danken, die wir erhalten haben:
• Vielen Dank für Ihr Vertrauen, Ihre Ermutigung und Ihre Freundschaft.
• Vielen Dank für die Erfahrung der Tour 1997, als wir Gäste der Passionsspielgemeinschaften St. Margarethen, Sommersdorf, Auersmacher,
Tegelen, Paris waren.
• Vielen Dank für die Möglichkeit, am Krakauer Festival im Jahr 2000 teilzunehmen.
• Vielen Dank an unsere ungarischen Brüder und Schwestern für die Möglichkeit, in Ungarn aufzutreten.
• Vielen Dank für den freundlichen Empfang, den wir bei den Europassionstreffen erlebt haben.
• Vielen Dank an alle, die uns in Csíksomlyo besucht haben.
• Danke, dass Sie an diejenigen denken, die mit ihnen befreundet waren und verstorben sind.
 

 
Wir haben viel Freude und Dankbarkeit in unseren Herzen. Wir haben viele gute Erinnerungen und zehren auch nach 25 Jahren davon. Wir möchten Sie wissen lassen, dass die Tradition und die Gemeinschaft am östlichsten Passionsspielort Europas, in Csíksomlyo, leben.
Die Schauspieler, die vor 25 Jahren spielten, wurden Mütter und Väter, die ihre Familienmitglieder in die Gruppe brachten. Eine junge Generation erbte ihr Wissen und ihre Tradition, sie wurden zu Botschaftern der Hoffnung. Trotz aller Schwierigkeiten sind wir zuversichtlich, dass das Europäische Passionsspiel-Treffen im Jahr 2024 von Csíksomlyo organisiert werden kann und wir unsere Freunde aufnehmen können.

Mit großer Liebe und Respekt, Adel Svella
Regisseur-Choreograf des Passionsspiels von Csíksomlyo
Leiterin der Gruppe 1996-2001

Übergabe der Symbolfigur der Europassion
Nachdem das Europassionstreffen mit Generalversammlung der Europassion in Tirschenreuth (Deutschland) im vergangenen Jahr coronabedingt ausgefallen ist, konnte auch die Symbolfigur der Europassion nicht wie gewohnt feierlich übergeben werden. Aufgrund der Pandemie war auch bis heute eine feierliche Übergabe von Tirschenreuth an Skofia Loka (Slowenien) in Tirschenreuth nicht möglich.
Der Vorstand der Europassion hat daher entschieden, die Figur per Post nach Skofia Loka zu schicken, wo heuer das 300-Jahr Jubiläum der Passionsspiele von Skofja Loka gefeiert wird. Leider mussten auch heuer die Passionsspiele und das Europassionstreffen in Skofja Loka abgesagt werden. Wir hoffen, dass 2022 das Europassionstreffen in Esparreguera (Spanien) stattfinden kann und dann eine feierliche Übergabe der Symbolfigur wieder möglich sein wird.

                                
                                       Das Foto zeigt Vinzenz Rahn beim Verpacken und den Versand der Figur in Tirschenreuth .

Sordevolo: Carlo Pedrazzo verstorben
    
Vor kurzem verstarb Carlo Pedrazzo, nachdem er ein Jahr lang gegen eine böse Krankheit gekämpft hatte.
Carlo war ein weiser Mann, mit einer guten Seele und einem großen Herzen, Freund von allen, unermüdlicher Arbeiter und immer präsent. Er war schon immer Mitglied der Passionsspiele von Sordevolo und hat schon in jungen Jahren an den Darstellungen der Passion Christi mitgewirkt, in verschiedenen Rollen sowohl als Schauspieler als auch als Figurant.
Seine Talente waren eine Kombination aus unternehmerischer Erfahrung, Intelligenz, Klugheit, Weisheit und Weitsicht.
Carlo war viele Jahre im Verwaltungsrat der Passionsspiele von Sordevolo tätig, dem er von 2000 bis 2015 als Präsident vorstand.
Jetzt ist er seiner geliebten Nella, seiner Frau, nachgefolgt, die er so sehr liebte und ihn zu früh verlassen hat.
Carlo hinterlässt eine Lücke, die nur schwer zu füllen sein wird. Es gibt keine Worte, um Ihnen für alles zu danken, was er für die Passion von Sordevolo getan hat.
Carlo, beschütze von dort oben deine geliebte "Passion von Sordevolo"!
 
Allen, die Carlo Pedrazzo gekannt haben oder bei der Europassion 2015 in Sordevolo erlebt haben, wird er unvergesslich bleiben.
Passionsspiele 2021 in St. Margarethen - Spielerpräsentation
Offizieller Auftakt für die Passionsspiele 2021 in St. Margarethen war ein Gottesdienst am Sonntag, dem 6. September 2020 in der St. Margarethener Musikhalle, zu dem sich zahlreiche Personen eingefunden hatten.
                               
Im Anschluss an den Gottesdienst stellte Spielleiter und Ortspfarrer Richard Geier das Konzept für die Neuinszenierung nach dem von ihm verfassten Textbuch "Emmaus – Geschichte eines L(i)ebenden" vor. "Es geht nicht um ein Historienspiel. Es geht um eine nachösterliche Perspektive, wie wir sie heute auch haben, über das, was man mit Jesus erlebt hat", erklärt Geier.
Spielleiter Ortspfarrer Richard Geier, die beiden Jesusdarsteller Rupert Kugler und
Andreas Schalling, Regisseur Militärdekan Alexander Wessely

Der neue Regisseur Militärdekan Alexander M. Wessely präsentierte den Entwurf des Bühnenbildes auf der neuen Spielstätte, die Entwürfe für die teilweise neuen Kostüme und die Haupt­darsteller für 2021.


 
Gottesdienst und Spielerpräsentation wurde via Livestream übertragen und können unter dem Link https://www.youtube.com/watch?v=loFLyVWCxNo angesehen werden. Der Gottesdienst beginnt bei 31:00 und die Spielerpräsentation bei 1:34:15
Die Passionsspiele St. Margarethen finden vom 5. Juni bis 29. August 2021 im Steinbruch statt.
 
Weitere Informationen und Kartenbestellungen unter www.passio.at  .
Josef Lang besuchte Škofja Loka, Slowenien
Von Mittwoch, 16. September bis Samstag, 19. September besuchte Josef LANG, Generalsekretär der Europassion, den slowenischen Passionsspielort Škofja Loka.

Das Programm seines Besuchs war ziemlich intensiv. Am ersten Abend waren Josef Lang und seine Frau Heidi zu Gast im Kapuzinerkloster von Škofja Loka.
 
Im Kapuzinerkloster von Škofja Loka (von links): Br. Jožko Smukavec, Quadian des Klosters, Heidi und Josef Lang, Andreja Megušar, Br. Jaro Kneževic und Borut Gartner, Regisseur der Passionsspiele 2021 von Škofja Loka
 
Am nächsten Tag besuchten sie den Bürgermeister von Železniki, Anton Luznar. Anschließend gab es ein Mittagessen mit Tine Radinja, dem Bürgermeister von Škofja Loka.
 
Treffen mit dem Bürgermeister von Škofja Loka: (von links): Andreja Megusar, Heidi Lang, Bürgermeister Tine Radinja, Jakob Vrhovec, Organisationsleiter des Passionsspiels von Škofja Loka 2021, Josef Lang, Miha Ješe, Organisationsleiter des Europassions-Kongresses 2021 und Aleksander Iglicar.
 
Im März und April 2021 soll das Passionsspiel in Škofja Loka wieder aufgeführt werden. Diese Aufführung stellt das 300-Jahr-Jubiläum der Passionsspiele von Škofja Loka dar. Vor 300 Jahren hat der Kapuzinermönch Bruder Romuald den Text des Passionsspiels von Škofja Loka geschrieben. Diese Aufführung wird auch die erste sein, nachdem das Passionsspiel von Škofa Loka im Dezember 2016 als immaterielles Kulturerbe der Menschheit in die UNESCO-Liste aufgenommen wurde.
Škofja Loka plant 2021 auch die Generalversammlung der Europassion im Rahmen des jährlichen Treffens der europäischen Passionsspielorte auszurichten. Während des Mittagessens besprach Bürgermeister Radinja mit den anwesenden Vertretern des Europassionsvorstandes die organisatorische Durchführung des Europassionstreffens im Hinblick auf die derzeitige COVID19-Situation.

Am nächsten Tag fuhr Josef Lang zusammen mit den Mitgliedern des Europassion-Vorstands, Andreja Megušar und Aleksander Iglicar, in das slowenische Kulturministerium nach Laibach zu einem Gespräch mit der Generalsekretärin Ignacija Fridl Jarc und der Leiterin der Abteilung für das Kulturerbe, Jelka Pirkovic.
 
Treffen im slowenischen Kulturministerium (von links): Aleksander Iglicar, Jelka Pirkovic und Ignacija Fridle Jarc (Kulturministerium), Josef und Heidi Lang, Andreja Megušar.
 
Der Besuch von Josef Lang wurde von Andreja Megušar, Mitglied des Europassionsvorstandes im Rahmen des EU-Projekts Europa für Bürger organisiert.

Aleksander Iglicar,
kooptiertes Mitglied des Europassionsvorstandes 
Passion Ciconicco 2020
Liebe Passionsspielfreunde,
die Passionsspieler von Ciconicco laden zur Teilnahme am 42. heiligen Passionsspiel von Ciconicco, das am Freitag der 18. und am Samstag der 19. September 2020 stattfinden wird, ein. 

Broschüre unter 
 
FREUNDSCHAFT UND SOLIDARITÄT SIND DIE STÄRKEN VON EUROPASSION
In dieser für alle europäischen Völker schwierigen Zeit möchten die italienischen Passionsspielgruppen allen europäischen Bürgern, insbesondere den Europassions Mitgliedern, ihre Nähe, Solidarität und Freundschaft aussprechen.
In einem sind wir uns doch sicher: gemeinsam werden wir wieder in der Lage sein, unsere Zukunft aufzubauen auch durch unsere Passionsspiele, die wir heuer leider nicht aufführen können. Wir werden die christlichen Worte in die Tat umsetzen: liebt einander!
Wir umarmen Euch.
In Freundschaft und mit Wertschätzung

Flavio Sialino
Vorsitzender von Europassione per l’Italia

 
Passionsspiele 2020 - viele Absagen
Infolge der Corona-Pandemie mussten heuer viele Passionsspielaufführungen abgesagt werden. 
In Auersmacher (D) und Feldkirchen b. Graz (A) konnten die Aufführungen lediglich am 7. und 8. März stattfinden. Die weiteren Vorstellungen mussten abgesagt werden.
Die diesjährige Europassion in Tirschenreuth (D) kann nicht stattfinden, die "Neue Tirschenreuther Passion" soll im Frühjahr 2021 aufgeführt werden.
Die Oberammergauer Passionsspiele wurden auf das Jahr 2022 verschoben - die Premiere ist für 17. Mai 2022 geplant. 
Die heuer vorgesehenenPassionsspiele in Tegelen (NL) und Sordevolo (I) sollen 2021 stattfinden (Sordevolo 12. 6. - 26. 9. 2021 ).
 
Passionsspiele Auersmacher 7. März bis 19. April 2020

Das Passionsspiel hat in Auersmacher seit 85 Jahren Tradition, dennoch sind die Kernaussagen der Leidensgeschichte Jesu Christi heute aktueller denn je. Die Macht der Nächstenliebe kann die Welt verändern. Diese hoffnungsvolle Botschaft wird in aussagekräftigen Gesten und Dialogen mit eindrücklicher Licht- und Tonregie in Szene gesetzt.
Wir freuen uns darauf, Sie bei den Passionsspielen Auersmacher 2020 begrüßen zu dürfen. Weitere Informationen unter
www.passionsspiele-auersmacher.de
 
Streitfall: "Mensch - Heil oder Dorn der Schöpfung"
Die Passionsspiele 2020 in Auersmacher werden von einem Kunstprojekt des Bildhauers Martin Steinert und des Lichtkünstlers Francois Schwamborn begleitet. In der Auersmacher Pfarrkirche werden die Künstler mit einer Skulptur aus Holz und Licht auf das Symbol der Dornenkrone als Leidenswerkzeug Jesu Christi reagieren. Nähere Informationen unter
EUROPASSION 2020 in Tirschenreuth


Sie ist ein ganz besonderer Kulturschatz: "Die Tirschenreuther Passion". Uraufgeführt 1997, wird das Stück seit 2000 alle fünf Jahre gespielt – und begeistert regelmäßig das Publikum. Mit der Neuinszenierung des Stücks durch den Autor Johannes Reitmeier (Regie: Johannes Reitmeier und Stefan Tilch) will "Die neue Tirschenreuther Passion" als EUROPASSION 2020 diese Erfolgsgeschichte nun fortschreiben.
Weitere Informationen zur "Tirschenreuther Passion" finden Sie unter  
Jahresversammlung der italienischen Passionsspielgruppen in Tiriolo (Catanzaro - Kalabrien)
Am 5. Oktober 2019 hat die 15. Jahresversammlung der italienischen Passionsspielgruppen  in Tiriolo stattgefunden.  Anwesend waren folgende Passionsspielgruppen: Barile (Potenza), Caltanissetta (2), Cianciana (Agrigento), Bitonto (Bari), Ciconicco (Udine), Loreto (Ancona), Nettuno (Roma), Oria (Brindisi), Sezze (Latina), Sordevolo (Biella), Torre Santa Susanna (Brindisi), insgesamt etwa einhundert Teilnehmer.



 Am Vormittag wurde an der Universität "Magna Graecia” in Catanzaro eine Konferenz unter dem Titel "Passionspiele in Italien und Europa. Schutz und Aufwertung des immateriellen Kulturerbes abgehalten.”



Bei der Jahresversammlung am Nachmittag haben der Bürgermeister von Tiriolo, Stefano Greco, und der Bürgermeister von Caltanissetta, Roberto Gambino, sowie der Generalsekretär der Europassion Josef Lang Grußworte gesprochen. Herr Lang hat dabei die Bedeutung der Passionsspiele betont, da sie die Botschaft des Evangeliums am Leben erhalten sowie den Frieden fördern.
Danach wurde das Wort an Hermann-Josef Christen gegeben. Er konzentrierte sich auf die Enzyklika vom Papst Franziskus "Laudato Si" und forderte alle auf, diese Botschaft gemeinsam mit der Botschaft Christi zu verkünden. Anschließend hat Franz Miehl organisatorische Aspekte der Europassion erläutert.


Herr Flavio Sialino, Vorsitzender der "Europassione per l’Italia", hat dann über die Jahre 2018 und 2019 ein Rückblick gegeben. Dabei hat er sich insbesondere auf den UNESCO-Prozess und auf die am 30. März 2019 in Matera stattgefundene Via Crucis konzentriert.
In seiner Rede wurden die Stärken und Schwächen des italienischen Landesverbandes "Europassione per l’Italia" aufgezeigt und auf die Notwendigkeit hingewiesen, die Inhalte und Ziele der vor 15. Jahren geschriebenen Satzung zu überdenken.
Um die Passionsspiele und die Via Crucis zu fördern und aufzuwerten, um das Wort Christi auf der kulturelle Ebene zu vertiefen, sowie die Rolle der engagierten Gemeinschaften hervorzuheben, wurde eine Versammlung für das Jahr 2020 angekündigt.
Bei dieser zukünftigen Begegnung werden alle italienischen Passionsspielgruppen gebeten, nach ihren Erfahrungen einen Beitrag zu leisten, damit ein Programm mit den zukünftigen Inhalten und Zielen ausgearbeitet werden kann.

Herzlichen Dank an unsere Freunde aus Tiriolo, insbesondere an den Präsidenten, Antonio Grembiale, und an den Vize-Präsidenten, Giuseppe Puccio für den wunderbaren Empfang und für die schöne Zeit in Tiriolo.

 
Österreichpassion 2019 in Erl
Beim diesjährigen Treffen der österreichischen Passionsspielorte waren die Vertreter von 8 österreichischen Passionsspielorten, die Vorstandsmitglieder der Europassion sowie die Vertreter von vier deutschen Passionsspielorten zu Gast in Erl.
Im Rahmen der freundschaftlichen Begegnung wurde am Freitagabend eine Veranstaltung der "Erler Tanzlmusi" im Festspielhaus besucht. Am Samstag stand eine Führung durch das Erler Festspielhaus und der Besuch des Passionsspiels im Passionsspielhaus auf dem Programm. Mit einem Gottesdienst am Sonntagvormittag endete das kameradschaftliche Zusammentreffen.
 
Der neue Vorstand der Europassion

Während des Kongresses der Europassion 2019 in Tullins (Frankreich) wurde der neue Vorstand der Europassion vorgestellt.
Im Bild von links nach rechts:

Aleksander Igličar aus Škofja Loka in Slowenien - kooptiertes Mitglied;
Flavio Sialino aus Ciconicco in Italien – Ländervertreter für Italien und Schweiz ;
Thomas Hummel aus Bad Soden-Salmünster in Deutschland – Ländervertreter für Deutschland und Polen ;            
Andreja Megušar aus Škofja Loka in Slowenien – Ländervertreterin für Slowenien und Kroatien ;
Jordi Ros i Mas aus Esparreguera in Spanien – Ländervertreter für Spanien;
Peter Paar aus Tegelen, Niederlande - kooptiertes Mitglied;
Josef Lang aus Auersmacher in Deutschland - Generalsekretär;
Wolfgang Miehl aus St. Margarethen im Burgenland, Österreich - kooptiertes Mitglied,
Lex Houba aus Tegelen, Niederlande – Kassierer, Ländervertreter für die Niederlande, Großbritannien und Flandern (BE);
Hermann-Josef Christen aus Schönberg in Belgien – Schriftführer;
Franz Miehl aus St. Margarethen im Burgenland, Österreich – Ländervertreter für Österreich, Tschechien, Ungarn, Rumänien ;

Nicht am Bild: André Pesleut aus Ligny in Belgien) - Öffentlichkeitsarbeit, Ländervertreter für Frankreich, Wallonien (BE) und Portugal.
 
EUROPASSION in TULLINS (Frankreich) 9. - 12. Mai 2019

Zum diesjährigen Europassionstreffen in Tullins in Frankreich sind 33 Passionsspielgruppen aus 13 Ländern Europas mit 170 Teilnehmern angereist. Einen Bildbericht von der Begegnung finden Sie unter
Passionsspiele Erl 26. 5. -5. 10. 2019

Die Passionsspiele Erl reichen bis in das Jahr 1613 zurück und sind somit die ältesten im deutschen Sprachraum.
Nach den Glaubenskämpfen der Reformationszeit des 16. Jahrhunderts sind sie in Dankbarkeit für Gottes Schutz und Hilfe vor Krankheit, Pest und Kriegsgefahr aufgeführt worden und haben sich inzwischen über 400 Jahre erhalten.
Gespielt wird in einem eigens errichteten Passionsspielhausmit seiner einzigartigen Architektur und Akustik, welches im Jahre 2019 seinen 60. Geburtstag feiert.


Alle sechs Jahre beteiligen sich rund 600 Laiendarsteller der 1450 Einwohner der Gemeinde Erl aktiv am Passionsspiel.
Charakteristisch für das Erler Spiel ist eine ausgeprägte Szenengestaltung des Kreuzweges, ein aktueller und moderner Text, stimmungsreiches Lichtdesign sowie eine eigens komponierte Passionsmusik, live präsentiert von Chor und Orchester.

 
Vom 16. bis 17. Februar 2019 werden wir das Theater verlassen und die Passion auf die Straße bringen. Wir laden Sie ein zu kommen und, wenn Sie es wünschen, können Sie auch eine Szene Ihrer Passion auf den Straßen von Esparreguera darstellen.


Europassion in Budaörs (Ungarn) vom 31. 5. bis 3. 6. 2018

Zum diesjährigen Europassionstreffen in Budaörs sind 40 Passionsspielgruppen aus 13 Ländern Europas mit 297 Teilnehmern angereist. Einen Bildbericht von der Begegnung finden Sie unter 
Passionsspieler aus 4 Ländern zu Besuch bei der Kemnather Passion 2018
Der Austausch und das Kennenlernen von Passionsspielern aus Deutschland und Europa, stand im Mittelpunkt des deutschsprachigen Europassionstreffens in Kemnath. Der Einladung zum deutschsprachigen Europassionstreffen waren 17 Gruppen gefolgt. Georg Besold, der Vorsitzende des Laien- und Passionsspielvereins, hieß die rund 120 Gäste aus Belgien, den Niederlanden, Österreich und aus Deutschland willkommen. Besonders freute es ihn, dass mit dem Generalsekretär Josef Lang, dem Finanzchef Lex Houba, dem Schriftführer Hermann Josef Christen und den zuständigen Ländervertretern Franz Miehl und Thomas Hummel fast der komplette Vorstand der Europassion gekommen war.



Spielleiter Thomas Linkel und Bürgermeister Werner Nickl freuten sich in Ihren Grußworten über die zahlreichen Gäste und gaben Informationen zur Stadt Kemnath, zur Geschichte der Kemnather Passion und natürlich zur aktuellen Darstellung. Stolz beschrieben beide die enge Gemeinschaft und das gute Miteinander der Kemnather Passionsfamilie. Ausserdem, so Linkel, mache "es Spaß vor Freunden die Passion zu spielen".

In unserer Welt, die leider viel zu oft von Krieg, Terror und Flucht geprägt ist, dankte Generalsekretär Josef Lang allen Passionsspielern für ihr ehrenamtliches Engagement. Es sei wichtig, die Botschaft Jesu in die Welt zu tragen und das Gebot der Gottes- und Nächstenliebe umzusetzen.

Die Teilnehmer waren erstaunt über das große Buffet mit über vierzig verschiedenen pikanten und süßen Häppchen, die die Kemnather Mitwirkenden für Ihre Gäste zubereitet hatten. Gut gestärkt machte sich die Teilnehmer auf den Weg ins Bayreuther Festspielhaus und lauschten dort interessiert der exklusiven Führung.

Am Abend stand dann der Höhepunkt, der Besuch der Kemnather Passion, auf dem Programm. Tief bewegt und voller Lob wurde hinterher in geselliger Runde "gefachsimpelt" und so die gewonnenen Eindrücke verarbeitet und besprochen.

Den Abschluss der Begegnung bildete am Sonntag Vormittag ein vom Passionschor und von Mitwirkenden gestalteter eindrucksvoller Palmsonntaggottesdienst in der Kemnather Pfarrkirche.
 
Jugendpassion Feldkirchen bei Graz
  

    

Feldkirchen bei Graz zählt zu den bedeutendsten Passionsspielorten in Österreich. Seit 2015 gibt es auch eine eigene Jugendpassion unter dem Titel "Emmaus" mit wechselnden Besetzungen im Programm. Die rund 20 jungen Spielerinnen und Spieler im Alter zwischen 13 und 30 Jahren agieren aber nicht in historischen Kostümen sondern im Alltagsgewand der heutigen Zeit mit Laptop und Mobiltelefon. Darüber hinaus wird so manche Rolle nicht, wie von der Bibel gewohnt, von Männern sondern von jungen Frauen gespielt. Und wäre Jesus heute zu uns in die Welt gekommen, würde er vielleicht auch ein Tattoo tragen. Als "roter Faden" dient die Wanderung der Jünger nach Emmaus, die in Rückblenden das Geschehen nochmals erlebbar machen. Der Ausgang ist bekannt, Jesus wird gekreuzigt und dennoch erfüllt die Besucher ein Schaudern, so hautnah wird das Leiden und Sterben Christi erlebt. Gespielt wird nämlich auf einem kleinen Podium mitten unter den Zuschauern. Wozu also ein neues Passionsspiel? Haben die Feldkirchner nicht mehr genug mit ihrem alle drei Jahre stattfindenden großen Passionsspiel? Vor allem zwei Überlegungen haben uns zu dieser Eigenproduktion bewogen: Einerseits sollten Jugendliche Spielerfahrung sammeln, anderseits sollte das Spiel auch ein jüngeres Publikum ansprechen, was natürlich durch die viel kürzere Spieldauer von nur rund einer Stunde, dem Einsatz einer zeitgemäßen Sprache und der ungekünstelten Darstellung durch junge Menschen wie Du und Ich erreicht wird.
2018 fand die dritte Spielsaison mit Gastspielen in Kreglach (Steiermark), Kirchschlag (Niederösterreich), St. Margarethen (Burgenland), Stift Rein (Steiermark), Heilbrunn (Steiermark) und Feldkirchen.
 
Passionsspiele in Katalonien - Präsentation der Saison 2018
     

Am 24. Februar fand im Saal der Klosterfassade von Montserrat die Pressekonferenz zur Präsentation der Passionszeit 2018 in Katalonien statt. Die acht katalanischen Passionen, die Teil der katalanischen Föderation sind, informierten über die neuen Änderungen für die Saison.
Spieltermin siehe im Register Aufführungen
Premiere der Passionsspiele Salmünster ein voller Erfolg
Am 17.Februar fand in der Pfarrkirche St. Peter und Paul die Premiere der 15. Passionsspiele in Salmünster statt. Die komplett ausverkaufte erste Aufführung war ein voller Erfolg für den Verein.
Nach dem offiziellen Empfang, an dem rund 150 Ehrengäste teilnahmen – darunter der Schirmherr S.E. Nuntius Eterović, - begann um 16.30 Uhr das Pontifikalamt in der barocken Kirche. Den Gottesdienst hielt zur großen Ehre des Vereins der apostolische Botschafter des Heiligen Stuhls, Nuntius Dr. Nikola Eterović.
Pünktlich um 19.00 Uhr begann dann die erste Passions-Aufführung nach rund vier Jahren Spielpause. Die drei Stunden, inklusive einer halbstündigen Pause, standen unter dem Motto "Glaubt. Handelt.". Die Zuschauer verfolgten gespannt die Inszenierung der Leiden Jesu auf seiner letzten Reise, den Zwiespälten, die er dabei in seinen Mitreisenden auslöste, und den Glauben in seinen Vater, den er schlussendlich in all seinen Anhängern stärkte.

Unter den Zuschauern waren auch viele weit angereiste Passionsspielfreunde aus anderen Passionsspielorten. Über den Dachverband der Europassion waren Freunde des Vereins aus Belgien, den Niederlanden, Katalonien, Österreich und Deutschland angereist.
Abschließend feierten die Salmünsterer zusammen mit den angereisten PassionsspielerInnen die gelungene Premiere im Spessart Forum.
 
Europassion 2017 in Kecskemét (Ungarn) 08.06. - 11.06.2017
Der 33. Internationale Kongress der Europassion hatte als Schwerpunkt die Erinnerung an das 500-Jahr Jubiläum der Reformation. Weiters standen Besichtigungen in der Großen Ungarischen Tiefebene und in der Stadt Kecskemét am Programm. Kecskemet ist mit 110.000 Einwohnern die achtgrößte Stadt Ungarns und liegt 80 km südlich von Budapest.

Das Theater József Katona von Kecskemét hat sich zur Aufgabe gemacht, die Passion Jesu Christi auf einer Freilichtbühne zu präsentieren. Das Außergewöhnliche der Aufführung in Kecskemét ist, dass die Passion aus dem Aspekt der ungarischen Pauliner zur Schau gestellt wird.
Treffen europäischer Passionsspielorte in St. Margarethen (AT)
Vom 15. - 17.Juli 2016 trafen sich über 100 Passionsspieler aus 25 Passionsspielorten in St. Margarethen. Die Teilnehmer kamen aus Belgien, Niederlande, Deutschland, Tschechien, Ungarn und Österreich. Das Treffen begann am Freitagabend bei einem gemütlichen Beisammensein mit einem Heimatabend.

Samstag Vormittag standen Führungen im Römersteinbruch St. Margarethen und beim "Tor der Freiheit" am Programm. Beim "Tor der Freiheit" wurden die Teilnehmer vom damals diensthabenden ungarischen Offizier Bella Árpád über die Geschehnisse von 1989 (Flucht von über 600 Ostdeutschen bei St. Margarethen, Fall der Berliner Mauer, …) informiert.

Der Höhepunkt der freundschaftlichen Begegnung war der gemeinsame Besuch des Passionsspiels. Danach gab es in der Musikhalle einen Empfang für alle Mitwirkenden und Gästen des Treffens. Mit einer Festmesse in der Pfarrkirche, die vom Chor und Orchester der Passionsspiele feierlich gestaltet wurde, endete die Begegnung am Sonntag.